Fliegen mit Handicap, Menschen mit Behinderung haben spezielle Rechte

Vom Einchecken, über die Sicherheitskontrolle bis zum Platznehmen im Flugzeug – für Menschen mit Behinderung ist eine Flugreise oft beschwerlich, deshalb gibt es unterschiedliche Serviceleistungen, die man vor Reiseantritt bei den Fluggesellschaften oder beim Reiseveranstalter anmelden sollte. Mindestens 48 Stunden vorher. Diese Leistung ist kostenlos. Es gibt z.B Hilfe bei der Abfertigung, Begleitung bei den Sicherheitskontrollen, sowie Gepäckabholung am Zielflughafen.

Die Fluggesellschaften müssen sich darum kümmern, das der behinderte Mensch einen Sitz bekommt, der seinen Bedürfnissen entspricht. Rollstuhlfahrern werden in Bordrollstühlen umgesetzt beim Ein – und Ausstieg. Bei Flügen die in der EU beginnen, müssen die Luftfahrtunternehmen bestimmte Hilfeleistungen auch an Bord kostenlos anbieten. Dazu gehört z.B die Beförderung von bis zu zwei Mobilitätshilfen pro Person mit eingeschränkter Mobilität, inklusive elektrischer Rollstühle bei vorheriger Anmeldung. Bei Flügen aus dem nichteuropäischen Ausland mit dem Zielflughafen im Hoheitsgebiet eines EU Mitgliedstaates, gilt dies nur für Luftfahrtunternehmen der europäischen Gemeinschaft.

Jede Fluggesellschaft bietet andere Sonderkonditionen, dazu sollte man sich informieren. Keine Gesellschaft darf eine Buchung wegen einer Behinderung ablehnen, außer wenn besondere Sicherheitsgründe vorliegen. Informationen unter 0531/ 235 51 15 Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, und freitags von 9 bis 15 Uhr. Sollten Reisende Beschwerden haben, wenden Sie sich an die Beschwerdestelle beim Luftfahrt-Bundesamt, 38144 Braunschweig. Fax ( 0531) 235 57 07 Mail: fluggastrechte@lba.de