Netzwerk „Menschen mit Behinderung“ der CDU Nordrhein-Westfalen gegründet

Die CDU Nordrhein-Westfalen hat ein „Netzwerk für Menschen mit Behinderung“ gegründet. In seiner Begrüßung an die Gründungsversammlung erklärte der Generalsekretär der CDU NRW Oliver Wittke, das neugegründete Netzwerk sei ein wichtiges Signal für eine Politik, die Menschen mit Behinderung von Anfang an einbezieht. Vom Netzwerk erhoffe er sich Impulse im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention, die in die Arbeit von Fraktion und Partei einfließen. Er ermutigte insbesondere Menschen mit Behinderung, sich im Netzwerk zu engagieren.
 
Unter der Leitung des Gründungsbeauftragten Hubert Hüppe wurden die Schwerpunktthemen für die Arbeit des Netzwerks zusammengestellt. Die Versammlung war sich einig, dass Inklusion nicht auf den schulischen Bereich begrenzt bleiben dürfe. Inklusion müsse ebenso in Ausbildung, Studium, öffentlichem und kulturellem Leben sowie in der politischen Arbeit umgesetzt werden. Hierzu seien unter anderem Verbesserungen in den Bereichen Barrierefreiheit und Persönliches Budget nötig. Ebenso werde der Koalitionsvertrag auf der nächsten Versammlung kritisch durchleuchtet. „Im Sinne des ‚Nichts über uns ohne uns‘ der Selbsthilfe behinderter Menschen soll bald ein Mensch mit Behinderung Sprachrohr des Netzwerks werden“, so Hüppe.
 
Das Netzwerk steht Menschen mit Behinderung offen, die Mitglied der CDU sind oder mit ihr sympathisieren, sowie CDU-nahen Angehörigen behinderter Menschen (z.B. Eltern). Die nächste Versammlung findet am 2. Juli 2012 in Düsseldorf statt. Ansprechpartner in der Landesgeschäftsstelle ist Gunther H. Schweickert, E-Mail ghs@cdu-nrw.de, Telefon (02 11) 1 36 00-33.