Wohnen und Arbeiten

 

Wohnen:

 

Barrierefreies Wohnen

Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, benötigen einen individuell auf sie zugeschnittenen Wohnraum. Die nötigen Schritte auf dem Weg zum barrierefreien Wohnen sind im nachfolgendem PDF beschrieben: barrierefreies-wohnen.pdf

 

Wohnprojekt Klanggarten

In Köln lebt man Inklusion im Bereich Wohnen. Selbstbestimmt Leben heißt es im Wohnprojekt „Klanggarten“ im Stadtteil Porz-Urbach wo Jung und Alt, Familien und Singles sowie Menschen mit Handicap in einem barrierefreien Gebäude gegenseitige Unterstützung finden.

Presseartikel (PDF)

 

Unabhängig vom Alter „barrierefrei zu Hause wohnen“

Die meisten Menschen würden im Alter gerne zu Hause wohnen, aber viele Wohnungen haben Barrieren. Seit dem 01.10.2014 können private Eigenheimbesitzer und Mieter einen Zuschuss bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Der Zuschuss kann auch zum Kauf einer barrierereduzierten Wohnung verwendet werden. Der Abbau von Schwellen in der Wohnung kann mit der energetischen Gebäudesanierung und mit Maßnahmen für Einbruchssicherheit wie Bewegungsmeldern, Gegensprechanlagen und Beleuchtung verbunden werden. Die Sturz und Unfallgefahr wird verringert und Pflege erleichtert.

Beantragen können die neuen Zuschüsse private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen sowie Mieter und dies unabhängig vom Alter. Es gelten dieselben Förderstandarts wie beim bestehenden Kreditprogramm „Altersgerecht Umbauen“. So werden beispielsweise der Einbau bodengleicher Duschen, Veränderungen von Wänden und Durchgängen die für bessere Mobilität sorgen, sowie schwellenlose und einbruchhemmende Haus-und Wohnungseingangs- türen bezuschusst. Das gilt auch für Küchenumbauten und die Gestaltung von Terrasse und Balkon.

Finanziell gefördert werden 8% der Investitionskosten für einzelne, frei kombinierbare Umbauten, max. 4000.- Euro pro Wohneinheit, d.h eine abgeschlossene Wohnung oder ein Einfamilienhaus. Der Antrag auf Zuschuss muss vor Baubeginn vorliegen. Der Umbau darf nicht in Eigenleistung erstellt werden sondern von Fachbetrieben.

Weitere Auskunft: www.kfw.de oder Tel.: 0800 539 90 02 kostenfrei!!

Bundesbauministerin Barbara Hendricks informiert das auch der Bund bis Ende 2018 54 Millionen Euro bereitstellen möchte. Broschüren zu Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorge-Vollmacht gibt es für 2,50.- Euro beim VDK, Bestellung per Mail zaplata@vdk.de.
Oder Fragen Sie telefonisch an unter 0211/384 12 43 oder 0211/384 12 50.

 

Kölner Architekturpreis für Kirchblüten Carre

Der Kölner Architekturpreis geht an die Wohnanlage „Kirchblüten Carre”, die alten, jungen, behinderten und nicht behinderten Menschen ein neues Zuhause bietet.

Mehr dazu in diesem Zeitungsartikel

 

Portale mobil-bleiben.de und barrierefreie-immobilie.de

Was ist mobil-bleiben.de? Der demografische Wandel hat nicht nur eine zunehmend ältere, sondern auch eine vermehrt mobile Gesellschaft zur Folge. Mobilität bedeutet aktiv, unabhängig und selbstständig zu sein. Doch wie bleibt man möglichst lange aktiv und mobil? Das erfährt man auf dem neuen Serviceportal mobil-bleiben.de.

Kostenfreie Ebooks:
www.mobil-bleiben.de/service/ebooks

Was ist barrierefreie-immobilie.de? Die Entwicklung des barrierefreien Bauens verläuft in Deutschland dynamisch und ist durch neue Gesetzesänderungen sowie Forderungen vonseiten der Gesellschaft ständigen Veränderungen unterworfen. Seit Kurzem existiert mit der Website barrierefreie-immobilie.de ein Serviceportal, das Sie umfassend zu allen Grundlagen dieser Bauweise informiert. Die Texte sind von einer Architektin mit profundem Fachwissen im Bereich Barrierefreiheit verfasst.

Kostenfreie E-Books:
www.barrierefreie-immobilie.de/service/ebooks

Auf beiden Portalen finden Sie viele unabhängige Ratgeber, Informationen sowie kostenfreie E-Books zum Thema Mobil im Verkehr, Zuhause und auf Reisen sowie Barrierefreiheit.

 

Informationen zum Wohnen:

 

Altwerden braucht Begleitung

Zum Thema gibt es einen weiteren Buchtipp mit nützlichen Infos und Tipps zu Alltagssorgen, rechtlicher und finanzieller Beratung. Der Buchtitel des Lebenshilfe Verlag „Wenn Menschen mit geistiger Behinderung älter werden“ und weitere interessante Bücher gibt es unter www.lebenshilfe-verlag.de.
Das Verlagsverzeichnis gibt es dort auch als Download, ab Seite 40 geht’s ums Älter werden. Das Institut inForm bietet Weiterbildung zum Thema an: www.lebenshilfe.de

 

Diskussion um die Pflege auch in den Wohnstätten

Gute Pflege kostet Geld und sollte eine individuelle und angemessene pflegerische Versorgung ermöglichen. Die Lebenshilfe fordert auch in Wohnstätten ungeschmälerte Ansprüche auf Leistungen der Pflegeversicherung. Pflegeleistungen und Leistungen der Eingliederungshilfe sind besonders wichtig wenn diese mit dem Bundesteilhabegesetz reformiert werden. Der Bundesvorstand hat im März 14 mit der Bundeskammer den aktuellen Stand der Gesetzesreform diskutiert.

Im Moment finden dazu Informationsgespräche statt und nach einem Beteiligungsverfahren soll im Sommer 2015 ein Gesetzesentwurf das parlamentarische Verfahren durchlaufen und im Sommer 2016 verabschiedet werden. Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt und die Lebenshilfe wirken seit vergangenem Herbst auf eine gemeinsame Verbändepositionierung hin.

Der Gesetzgebungsprozess muss intensiv begleitet werden um die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Familien einzubringen. Hierfür ist eine umfassende Bedarfsermittlung die den Menschen mit Behinderung und eine Vertrauensperson beteiligt besonders wichtig. Auch im Koalitionsvertrag wurde ein bundeseinheitliches Verfahren zur Bedarfsermittlung als Ziel eines Bundesteilhabegesetz festgehalten.

Barrierefrei Wohnen zu Hause leben: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

 

Informationen und Bewertungen über Pflegeheime und ambulante Dienste.

Wer sich über Pflegeheime oder ambulante Dienste informieren möchte, kann dies im Internet tun unter:

Welche Note hat die ambulante oder stationäre Einrichtung vom medizinischen Dienst erhalten. Man kann nach Orten und gewünschten Leistungen, sowie nach Kosten recherchieren. Wichtig ist nicht die Durchschnittsnote des MDK zu den Einrichtungen, sondern die Note in einzelnen Bereichen der Leistungen.

 

Kostenlose Broschüre für Behinderte „So leben, wie ich es will”

Wie finde ich eine Wohnung? Wie viel Unterstützung bekomme ich, und wer hilft mir beim selbstständigen Wohnen? In der neuen Broschüre des LVR werden diese Fragen beantwortet. Sie ist in „leichter Sprache geschrieben”, und mit Bildern versehen. Sie wurde in Zusammenarbeit auch von Menschen mit Handicap erarbeitet, die schon selbstständig leben. Das kostenlose Heft bekommt man in der KoKoBe Düren und Jülich.
Fr. Filipowski oder Fr. Czetczatka geben Auskunft unter Tel.: 02461/9954290.

Man kann auch im Internet bestellen oder runterladen unter www.publikationen.lvr.de

 

Barrierefreies Wohnen

Zum Thema barrierefreies Wohnen gibt es nun einen Leitfaden und Fördertipps (Stand 6.6.09). Thomas Peningh, Vorsitzender vom Verband privater Bauherrn (VPB) in Berlin, rät Wohnungseigentümern, ihr Zuhause rechtzeitig altersgerecht zu gestalten. Für Umbauten können Fördergelder von der Förderbank KFW beantragt werden. Der Leitfaden „Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht“ kann zum Preis von 5 Euro (zuzügl. 2 Euro Porto) per Fax, Post oder online bestellt werden.

Mehr Infos und Antragsformular unter www.kfw-foerderbank.de.
Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn des Umbaus gestellt werden.

Kontakt:
Verband Privater Bauherrn
Chausseestr. 8
10115 Berlin
Fax 030/27890111
www.vpb.de

 

Ein Bundesweit neues Berufsbild wird vorgestellt von der Lebenshilfe und dem Berufsförderungswerk In Oberhausen.

 
Altwerden braucht Begleitung
In den Werkstätten der Lebenshilfe in Oberhausen wurde ein großer Bedarf erkannt, die Beschäftigten auf die Zeit nach der Werkstatt vorzubereiten, und sie dann im stationären oder Ambulanten Wohnen zu begleiten. Aus diesem Grund haben die Lebenshilfe und das Berufsförderungswerk Oberhausen eine bundesweit einmalige Ausbildung entwickelt. Die Qualifizierung zum „Fachpädagogen“ für die Begleitung und Assistenz älterer Menschen mit Behinderung dauert 18 Monate mit integrierter 6-monatiger Praktikumsphase.

Weitere Infos erhalten Sie unter www.bfw-oberhausen.de oder bei der Lebenshilfe unter berndt@bfw-oberhausen.de.
Die Aktion Lebensfreude wünscht sich Nachahmer für ein solches Projekt.

 

Demenz im Alter bei geistiger Behinderung

Was tun, wenn sich Menschen mit geistiger Behinderung im Alter plötzlich verändern?
Wenn sie sich isolieren, passiv oder agressiv werden?
Hinter diesem Verhalten kann eine beginnende oder fortgeschrittene Demenz stecken, die von Betreuern und Angehörigen erkannt werden sollte.
Dazu gibt es ein Buch 1. Auflage 2012 ISBN 978-3-497-02271-7 zum Preis von 29,90 Euro.

 

„Gut Leben“

Persönliche Zukunftsplanung realisieren. Wie möchte man Leben? Mit welcher Unterstützung? Man kann spielerisch Realisierungsmöglichkeiten erarbeiten und ausprobieren mit Hilfe verschiedener Materialien. (Schatzkiste) für Planungs- und Veränderungsprozesse: 2. Auflage 2009 ISBN 978-3-88617-523-9 Bestellnummer LED 523 25.- Euro

 
 

Informationen zum Arbeiten:

 

Ein junger Mann mit Down Syndrom erlernt das Bäckerhandwerk

In Aldenhovener „Cafe Bremen“ ermöglichten Heike und Helmut Stolz dem 26 jährigen Max Krumbach das erlernen des Bäckerhandwerks. Max Krumbach hat das Down Syndrom, das hat ihn nicht gehindert eine Bäckerlehre erfolgreich abzuschließen.

„Ich möchte meinen Kollegen Mut machen, behinderten Menschen eine Arbeitsstelle zu geben. Wir haben viele positive Erfahrungen machen können. Menschen mit Behinderung gehören zu uns, leben mit uns und geben auch viel zurück“ ist sich das Bäckerehepaar einig. Nach vierjähriger Ausbildung ist Max „Bäckerwerker“.

Das Berufsbild gibt es in NRW noch nicht lange, ermöglicht Menschen wie Max eine Ausbildung zu machen. In „reduzierter Form was Theorie und Praxis anbelangt“. Max kann fast überall eingesetzt werden und sieht selbstständig was zu erledigen ist sagt der Chef stolz. Er erfreut sich großer Beliebtheit bei seinen Mitarbeitern. Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Herstellen von Brötchen die noch von Hand gemacht werden. Max macht dies mit viel Liebe da sie so besser gelingen sagt er.

Vor zehn Jahren hatten sie schon einmal einen Azubi im Laden. Auch hier war man sehr zufrieden. Pascal Devos von der Bundesagentur für Arbeit wünscht sich mehr solcher Vorbilder denn Ende November 2014 waren im Kreis Düren 616 Menschen mit Handicap arbeitslos gemeldet. Die Agentur für Arbeit unterstützt und berät Arbeitgeber die diesen Menschen eine Chance geben.

Presseartikel: Ein Handicap ist kein Hindernis [PDF]

Neue Ausbildung zur Servicekraft am Telefon für sehbehinderte und blinde Menschen

Das Berufsförderungswerk (BFW) in Düren bietet neuerdings den Ausbildungslehrgang „Servicekraft am Telefon“ an. Im Gegensatz zum einfachen Telefonisten, der ankommende Anrufe möglichst schnell an den zuständigen Sachbearbeiter weiterleiten soll, hat die Servicekraft am Telefon einen größeren Aufgabenbereich. Auf ihren späteren Einsatz in Bürgerbüros, Servicecentern, Call-Centern u.s.w werden die Rehabilitanden ein Jahr lang gut ausgebildet. Dazu gehören Trainings in Gesprächsführung, PC Schulungen, Rollenspiele für EDV-gestützte Gespräche, die in der Praxis umgesetzt werden.

Die notwendigen Grundlagen in Kommunikation, allgemeiner Wirtschaftslehre, Marketing und Englisch sowie die Schulung in schriftlichen Bereichen gehören zur Ausbildung.

Weitere Infos beim BFW Düren:
Marcus Bachem
Telefon: 02421/598 205
E-Mail: marcus.bachem@bfw-dueren.de

 

Berufsförderungswerk Düren sorgt für Integration in den Arbeitsmarkt

November 2013: Das Berufsförderungswerk Düren möchte mit dem Projekt „ISCAS“ blinden und sehbehinderten Menschen die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern. Projektleiter Sascha Fackelday und seine Mitarbeiterin Martina Karis suchen Ehrenamtler, die ihre Kompetenz in ein solches Projekt einbringen. Das Kürzel „ISCAS“ steht für Integration-Service-Center für arbeitssuchende Sehgeschädigte.

Gesucht werden Ehrenamtler aus Wirtschaft, Gesellschaft oder Politik, die bereit sind auf unterschiedliche Weise den Integrationsprozess zu unterstützen. Das könnte Hilfestellung bei behördlichen Anträgen und Verfahren sein, Bewerbungs- strategien erarbeiten, Begleitung bei öffentlichen Terminen oder ggf. auch Arbeitgeberkontakte zu nutzen. Die Patenschaft eines arbeitssuchenden Sehbehinderten Menschen ist ebenso möglich. Für diese Möglichkeiten gibt es seitens des Berufsförderungswerk eine qualifizierte Intensive Schulung und Begleitung.

Wer sich für eine solche Aufgabe interessiert kann sich für weitere Infos bei Sascha Fackelday melden Tel.: 02421/598 124 oder Fr. Karis unter 02421/ 598 251.

 

Behinderte Menschen im Ehrenamt

Unmöglich gibt´s nicht!
In der Lebenshilfe NRW arbeiten viele Menschen mit Behinderung Ehrenamtlich. Jetzt haben sie ein Netzwerk gegründet, und sich den Namen „Möglichkeitsdenker” gegeben.

Weitere Informationen dazu in diesem Artikel

 

Rurtalwerkstätten in Düren

Fördern Sie uns – so fordern Sie uns

Die Rurtalwerkstätten sind eine Einrichtung der Lebenshilfe Düren www.lebenshilfe-dueren.de und Lebenshilfe HPZ www.lebenshilfe-hpz.de zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben.
Als einer der größten Arbeitgeber in der Region beschäftigen wir verteilt auf insgesamt Sechs Betriebsstätten rund 1000 Mitarbeiter/innen und unterstützen so die berufliche, gesellschaftliche und soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
Wir stellen für alle Beschäftigten in verschiedenen Berufsfeldern eine ihren Fähigkeiten entsprechende Förderung bereit. Die Produktion betrachten wir dabei als essentiellen Bestandteil dieser Förderung. Denn die Teilhabe an Arbeitsprozessen hilft ihnen dabei, Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit zu gewinnen.
Wir können was! Wir arbeiten mit modernen, leistungsfähigen Maschinen. So haben wir uns mit der zuverlässigen Abwicklung von Produktionsaufträgen für eine Vielzahl von Kunden einen Namen gemacht. Unsere Dienstleistungen sind Leistungsfähig, marktorientiert, flexibel.
Wir sind seit Jahren zuverlässiger Dienstleister für Industrie, Kommune und Privatkunde. Unsere Kunden schätzen unsere hohen Qualitätsstandarts, die Termintreue und Vielseitigkeit. Wir kombinieren unterschiedliche Arbeitsbereiche und übernehmen so Als Full Service-Partner auch zahlreiche Produktions- und Arbeitsabläufe komplett Ihre Vorteile als Auftraggeber Hohe Qualitätsstandarts durch systematische Arbeitsprozesse hochwertige Materialien und moderner Maschinenpark 50 % in der unseren Aufträgen enthaltenen Arbeitsleistungen kann an der zu zahlenden Ausgleichsabgabe abgesetzt werden.

Es werden qualitativ hochwertige Produkte hergestellt in der Betriebstätte Huchem Stammeln. Außenbänke für Parkanlagen, Friedhöfe etc. aus der Holzart „Meranti“ mit einem Gestell aus feuerverzinktem U-Profil. Sie sind wetterbeständig und müssen somit nicht nachbehandelt werden. Es ist ein angenehmes Gefühl darauf zu sitzen, stellten einige Mitglieder unseres Vereins bei einer Werkstattführung fest. Weiterhin ist der Wäscheservice dort zu empfehlen, der auch von Privathaushalten zu günstigen Preisen genutzt werden kann. In den Werkstätten gibt unter anderem auch eine Druckerei und eine Schreinerei. Man fertigt Kindermöbelstücke aus Holz, wie zum Beispiel Betten und Stühle an. Gartengestaltung und Bearbeitung ist ein weiteres Angebot. Auch die Küche bereitet schmackhaftes essen, und beliefert zum Beispiel auch eine Schule in Selgersdorf. Aber auch Personen aus Privathaushalten können dort in der Kantine gut und preiswert essen gehen.

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen, unserem Betreuungsangebot und Anfragen unter: kontakt@rurtalwerkstaetten.de und www.rurtalwerkstaetten.de

Lesen Sie auch den Zeitungsartikel „Ruhrtalwerkstätten präsentieren sich bei der Leistungsschau als Arbeitgeber und Wegbereiter”. Artikel als PDF

 

Neues Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Rehadat (Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation) hat seinen Service erweitert und bietet nun das Portal www.talentplus.de an.

Hier finden sich Informationen, die Menschen mit Handicap den Schritt in den öffentlichen Arbeitsmarkt erleichtern sollen. Arbeitgeber werden über die Vorteile informiert, behinderte Menschen zu beschäftigen und erfahren mehr über finanzielle Förderungsmöglichkeiten. Das Portal zeigt erfolgreiche und lebensnahe Beispiele aus der betrieblichen Praxis. So berichten z.B. Arbeitgeber über ihre positve Erfahrungen mit ihren behinderten Angestellten.

Wer einen konkreten Ansprechpartner sucht, z.B. bei der regionalen Arbeitsagentur oder im Integrationsamt, findet unter hier übersichtlich alle relevanten Informationen. Behinderte Arbeitnehmer erfahren mehr zu Themen wie sozialrechtliche Regelungen und gesetzliche Leistungen. Im Lexikon von A –Z gibt es zahlreiche Hinweise zur Barrierefreiheit oder zum betrieblichen Eingliederungsmanagement. Darüber hinaus werden Institutionen und Organisationen vorgestellt, die bei der Integration von Menschen mit Handicap und Arbeitgeber unterstützend helfen.

Kontakt:
Andrea Kurtenacker
Telefon 0221/ 4981-848
info@talentplus.de
www.talentplus.de

Interessiert Sie berufliche Rehabilitation?
Finden Sie einen Ansprechpartner unter Telefon 0221/4981-812
info@rehadat.de
www.rehadat.de

 

NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) will mehr Behinderte in den ersten Arbeitsmarkt integrieren.

„Wir wollen den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erleichtern und mehr Ausbildung in Betrieben, statt in speziellen Einrichtungen ermöglichen“.

Betriebsintegrierte Arbeitsplätze schaffen, ist u.a ein Modell der Rurtalwerkstätten Lebenshilfe Düren gem. GmbH.
Firmen und Arbeitgeber die sich bereit erklären, einen Mitarbeiter der Werkstatt zu beschäftigen, erhalten zunächst einen Praktikanten. Der Beschäftigte und der Arbeitgeber können somit feststellen, ob die Arbeit geeignet ist. Danach geht die Beschäftigung in einen sogenannten „betriebsintegrierten Arbeitsplatz“ über. Die Mitarbeiter bleiben weiterhin im Beschäftigtenverhältnis der Werkstatt, und erhalten somit weiterhin ihr Gehalt von dort. Der andere Betrieb zahlt in der Regel ein angemessenes Entgelt an die Werkstatt.

Im Bauhof in Niederzier konnten zum Beispiel drei Mitarbeiter im Gartenlandschaftsbau beschäftigt werden. Bei Gruppenarbeitsplätzen ist evtl. sogar eine fachliche Begleitung möglich. Sollte ein Beschäftigter so leistungsfähig sein, das der Betrieb ihn übernehmen möchte, kann dies über das Kombi-Lohn Modell vom Staat gefördert werden, indem bis zu 60 Monaten ein Lohnzuschuss in Höhe von monatl. 515.- Euro gezahlt werden. Zusätzlich wird ein Integrationsfachdienst zur Begleitung eingesetzt. Dies wird individuell abgestimmt nach Bedarf. Nachteil ist, dass der Anspruch auf den Werkstattplatz verloren geht bei Übernahme in ein Angestelltenverhältnis. Politische Vertreter aus dem Kreis Düren und Thomas Rachel rufen die Kommunen auf, sich diesem Beispiel zu öffnen und Menschen mit Behinderung eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Die Wirtschaftsvertreter haben sich von dem Leistungsspektrum der Betriebsstätte der Rurtalwerkstätten in Huchem-Stammeln überzeugt.

Auch Marie Maßmann ist überzeugt von dem Integrationsprojekt. Sie führt einen Reiterhof in der Bahnhofstraße 17 in Jülich und bietet einem jungen Mann aus der Werkstatt eine Arbeit zum Pferdepfleger an. Inzwischen hat er den Basispass erlangt, dies ist ein Sachkundenachweis als Vorstufe zum Pferdepfleger. Es ist eine gute Zusammenarbeit die beiden Seiten gerecht wird. Auch wenn er die „richtige“ Ausbildung dort nicht erreichen kann, so wurde dennoch durch diese Chance das Selbstwertgefühl und die Integration des jungen Mannes gefördert. Weiterhin erhält er umfangreiche Kenntnisse zum Pferdepfleger. Ein unschätzbarer Wert von Lebensqualität für einen Menschen mit Handicap. Der Mitarbeiter bleibt Beschäftigter der Werkstatt.

 

Versicherungsschutz in den Werkstätten

Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einem Urteil vom 18.1.11 (Aktenzeichen B2 U 9/10 R) bekräftigt, dass in den drei Bereichen einer anerkannten Werkstatt für Behinderte (WFBM) — dem Eingangsverfahren, dem Berufsbildungsbereich und dem Arbeitsbereich – grundsätzlich Versicherungsschutz über die jeweilige Einrichtung besteht. Die Aufnahme in eine Werkstatt setzt ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung voraus. Ziel einer Werkstatt ist auch die Eingliederung auf dem öffentlichen Arbeitsmarkt. Hier besteht Versicherungsschutz für Arbeits-, Wegeunfälle und Berufskrankheiten.
Ein mehrfach schwer behinderter Kläger hatte nach einem Arbeitsunfall jedoch keinen Versicherungsschutz, weil er im Förder- und Betreuungsbereich einer anerkannten WFBM betreut wurde. Diese Bereiche sind zwar oftmals räumlich und organisatorisch an eine anerkannte Werkstatt angegliedert, sind aber nicht Teil einer WFBM, daher laut BSG nicht versichert. Die Begründung dazu ist, das die Zielsetzung innerhalb Förder und Betreuungsbereiche auf therapeutischem Gebiet liegt. Angestrebt wird die Förderung im allgemeinen lebenspraktischen Bereich. Weil für den Kläger die Arbeitsleistung in einer WFBM nicht möglich war, handelt es sich nicht um einen Arbeitsunfall. Auch in einem Wohn-oder Pflegeheim ist man während ergotherapeutischer Maßnahmen nicht in der gesetzl. Unfallversicherung versichert. (Quelle BGW)
Kontakt: beitraege-versicherungen@bgw-online.de

 

Inklusion im Naturschutz, ein Projekt der Biologischen Station Düren

Menschen, die aufgrund Ihrer Behinderung und Beeinträchtigung keine erfüllende Freizeitbeschäftigung finden, können dies nun ändern, und zu „Umweltassistenten“ ausgebildet werden. Es geht um die Möglichkeit sich in der Natur zu bewegen, bei Aktionen der beteiligten Naturschutzverbände wie z.B Apfelsaftpressen, Nistkastenbau, und bei der Pflege von geschützten Gebieten mitzuwirken.
Erste Kontakte zum Projekt wurden mit der Lebenshilfe Düren geknüpft. Die ersten Einsätze werden für Herbst 2012 geplant. Es gibt hierzu Netzwerkpartner und Unterstützer des Umweltprojekt, wie zum Beispiel die Naturschutzverbände NABU und BUND, aber auch des Landschaftsverband Rheinland, sowie andere Biologische Stationen des Rheinlands. Es gibt dort auch eine Ausstellung, im alten Bahnhof Nideggen – Brück, der barrierefrei gestaltet wurde. Es ist möglich, dort Programme und Führungen zu buchen, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen, die Natur und ihre Bedeutung zu erleben Es gibt einen Jahresveranstaltungskalender hierzu, die Aktionen sind bei Behinderten und nicht behinderten Teilnehmern beliebt.

 

Integrationspreis für behinderte Arbeitnehmer

Zum ersten Mal wurde auf der „Rehacare” in Düsseldorf der Integrationspreis des Sozialverbandes NRW an Menschen verliehen, die trotz schwerer Behinderung einen Arbeitsplatz gefunden haben. Dieser soll Arbeitgebern vorbildhaft zeigen, wie leistungsfähig behinderte Menschen sind.

Die beiden Preisträger hatten im Berufsförderungswerk Düren im Modellprojekt „discovering hands” die neunmonatige Qualifizierung zur Medizinischen Tastuntersucherin der weiblichen Brust erfolgreich bestanden, und arbeiten nun in gynäkologischen Praxen. Nach diesem erfolgreichen Projekt, ist die Qualifizierung „Medizinische Tastuntersucherin” in das Ausbildungsangebot des Bfw Düren aufgenommen worden.

Seit Ende vergangenen Jahres werden fünf weitere Personen auf diese Aufgabe vorbereitet. Unser Verein Aktion Lebensfreude sucht weitere Vorbilder der Integration am Arbeitsmarkt. Wir möchten Mut machen, den Menschen mit Handicap, sich mit ihren Fähigkeiten und Talenten zu bewerben, und auch den Firmen, die sich aufgrund von Berührungsängsten oder Vorurteilen nicht entschließen konnten, behinderte Menschen zu beschäftigen.

Über Post von Firmeninhabern, die besonders gute Erfahrungen gemacht haben, würden wir uns freuen.

info@aktion-lebensfreude-juelich.de

 

Arbeitsplatz trotz Handicap

[PDF]

 

Integration auf dem Arbeitsmarkt gelungen

[PDF]

 

Neues Berufsbild Pflege Animator

[PDF]

 

Integrative Reha-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Drei junge Menschen mit Handicap haben ihre Ausbildung als „Verkaufshelferin“ vor der IHK Aachen erfolgreich abgelegt. Dabei wurden so gute Prüfungsergebnisse erzielt, dass sie die Vollausbildung zur Verkäuferin anschließen möchten. Sie suchen nun nach einem entsprechenden Ausbildungsplatz.

Artikel als PDF: Integrative Reha-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

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